Longevity beginnt auf dem Teller
Wer gesund und ausgewogen ißt, bleibt länger fit. Studien zufolge ist Ernährung einer der zentrale Longevity-Faktoren.
Longevity durch gesunde Ernährung ist laut einer in der Zeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlichten Langzeitstudie kein Trend, sondern messbar wirksam. Grundlage dafür ist eine Untersuchung, die über 30 Jahre mehr als 105.000 Menschen begleitet hat. Das zentrale Ergebnis: Wer sich langfristig an gesunde Ernährungsmuster hält, erhöht die Chance, auch im Alter körperlich, geistig und psychisch fit zu bleiben.
Besonders gut schnitt der Alternative Healthy Eating Index (AHEI) ab. Der AHEI ist ein wissenschaftlich entwickelter Ernährungsindex, der bewertet, wie stark sich die Ernährung an Lebensmitteln orientiert, die mit einem geringeren Risiko für chronische Krankheiten und gesundes Altern verbunden sind. Empfohlen werden demnach vor allem viel Gemüse und Obst, Vollkorn, Bohnen, Linsen, Nüsse, pflanzliche Öle und je nach Ernährungsweise auch Fisch als Quelle für Omega-3-Fettsäuren.
Als größter Störfaktor erwiesen sich hingegen ultraverarbeitete Lebensmittel wie Softdrinks, Chips, industrielle Backwaren, verarbeitetes Fleisch sowie salzige und fettige Snacks. Teilnehmende mit hohem Konsum dieser Produkte hatten eine um 32 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, gesund alt zu werden.
Um 9 % geringer war einer Harvard-Studie zufolge das Sterberisiko von Menschen, die Dankbarkeit praktizieren. Der Grund: Sie sind stressresistenter und leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.