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Akne inversa ist eine chronische, wiederkehrende, Hauterkrankung, die durch entzündete Hautbereiche geprägt ist.1,2 Dabei bilden sich Hautrötungen und Schwellungen, typischerweise an Körperstellen, wo Haut aneinander reibt oder geschwitzt werden kann, z. B. unter der Achselhöhle, unter der Brust, in der Leistengegend, im Scham- oder im Gesäßbereich.3 Im späteren Verlauf der Erkrankung können eitrige Entzündungen, schmerzhafte Knoten und stark riechende Körperöffnungen entstehen, die sich mit der Zeit verschlimmern.3 Neben diesen körperlichen Beschwerden bringt HS häufig auch psychische Folgen mit sich, mit denen die Betroffenen konfrontiert werden.3

Um die Hauterkrankung bestmöglich zu kontrollieren und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verhindern, ist eine frühzeitige Diagnose und angemessene Behandlung besonders wichtig.4 Aus diesem Grund ist eine zielführende Aufklärung erforderlich, um die Öffentlichkeit für diese Erkrankung zu sensibilisieren.

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Bildquelle: UCB Pharma GmbH


Akne inversa: ein langer Diagnoseweg

Weltweit sind ca. 0,4 Prozent der Bevölkerung von Akne inversa betroffen.3 In Deutschland leben etwa 0,03 bis 0,3 Prozent der Menschen mit dieser Erkrankung, es wird jedoch eine viel höhere Dunkelziffer vermutet.3,4

Der Weiteren haben die Betroffenen einen langen Diagnoseweg. Akne inversa wird im Durchschnitt erst nach ca. 10 Jahren diagnostiziert.3 Betroffene müssen zum Beispiel bis zur korrekten Diagnose viele ärztliche Termine und meist unwirksame Behandlungen durchlaufen.5

Alltag und Lebensqualität der Betroffenen

Ohne zielführende Therapie ist die Krankheitslast der Betroffenen hoch: Akne inversa führt nicht nur zu körperlichen Schmerzen und eingeschränkter Bewegungsfreiheit, sondern häufig auch zu psychischen Folgen durch eine verminderte Lebensqualität. Viele Patient:innen leiden unter Depressionen, Ängsten, Einschränkungen in ihrem Liebes- und Sexualleben und ziehen sich in Folge sozial immer weiter zurück.3

Diese Stigmatisierung ist zum Teil auf das mangelnde gesellschaftliche Bewusstsein für die Krankheit zurückzuführen.6 Eine zielführende Aufklärung über Akne inversa könnte zu einer besseren Versorgung und Unterstützung der Betroffenen führen. Da teilweise die Erkrankung in den sozialen Medien falsch dargestellt wird, fällt es Betroffenen oft schwer, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis darüber zu sprechen. 

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Wie entsteht Akne inversa?

Akne inversa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung.3 Wissenschaftler gehen davon aus, dass die typischen Hautveränderungen Folge einer Verstopfung des Haarwurzelkanals sind und durch ein überaktives Immunsystem ausgelöst werden.3 Dabei bilden sich Hautrötungen und Schwellungen, typischerweise an Körperstellen, wo Haut aneinander reibt oder geschwitzt werden kann, z. B. unter der Achselhöhle, unter der Brust, in der Leistengegend, im Scham- oder im Gesäßbereich.3 Im späteren Verlauf der Erkrankung können eitrige Entzündungen, schmerzhafte Knoten und stark riechende Körperöffnungen entstehen, die sich mit der Zeit verschlimmern.3 Häufige Begleiterkrankungen sind z. B. rheumatische Erkrankungen.3 Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Übergewicht oder Zigarettenkonsum.3

Auch die Ernährung kann den Verlauf von Akne inversa beeinflussen.3 Eine fest definierte Diät gibt es allerdings nicht.7 Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass sich Anpassungen in dem Konsum von Gluten, Milchprodukten, raffiniertem Zucker oder Alkohol auf den Zustand der Haut auswirken können.8 Auch die Auswahl der Kleidung kann Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.3 Zumeist begünstigen enge Kleidungsstücke aus Kunstfasern Reibung und Schweißbildung. Grundsätzlich sind daher eher nicht scheuernde und nicht irritierende Textilien empfehlenswert.3

Internetseite bietet Unterstützung für Betroffene

Akne inversa-Patient:innen, Angehörige und Interessierte erhalten auf einer neu erschienenen Webseite weiterführende Informationen zu Krankheitsbild, Diagnose sowie Therapiemöglichkeiten: www.meine-akneinversa.de

Referenzen
1Zouboulis CC et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2015;29(4):619–644. 
2Garg A et al. Am J Med 2023;136(1):42–53.
3Zouboulis CC et al. Akt Dermatol 2024;50:30–83.
4Schumacher, B. Acne inversa bleibt oft undiagnostiziert. ästhet dermatol kosmetol 14, 14 (2022). https://doi.org/10.1007/s12634-022-1635-0
5Kokolakis, Georgios et al. “Delayed Diagnosis of Hidradenitis Suppurativa and Its Effect on Patients and Healthcare System.” Dermatology (Basel, Switzerland) vol. 236,5 (2020): 421-430. doi:10.1159/000508787
6Koumaki D et al. Perspectives On Perceived Stigma And Self-Stigma In Patients With Hidradenitis Suppurativa. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2019 Oct 16;12:785-790. 
7Fernandez  J.M. et al. SKIN The Journal of Cutaneous Medicine, 5(3), 240-249. https://jofskin.org/index.php/skin/article/view/1207 
8Dempsey A, Butt M, Kirby JS. Prevalence and Impact of Dietary Avoidance among Individuals with Hidradenitis Suppurativa. Dermatology. 2020;236(4):289-295

 

Erschienen Dezember 2025 in Unsere Gesundheit

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