Future Work

Arbeitswelt im Wandel

07. Juni 2024 erschienen in Wirtschaftswoche

Vor dem Wandel

In Deutschland sind hoch qualifizierte Fachkräfte knapp. Unternehmen müssen deshalb ihre Arbeitswelt attraktiv gestalten. Nur so haben sie Chancen bei den begehrten High Performern. Doch gerade mit dem Sprung in die Zukunft der Arbeitswelt tut sich so manch eine Firma schwer.

78 Prozent

der Beschäftigten mit einer 4-Tage-Woche fühlen sich glücklicher und weniger gestresst.

Gut 573.000 hoch qualifizierte Arbeitskräfte fehlen den Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge derzeit in Deutschland. Diese „Fachkräftelücke“ beschreibt die Zahl an offenen Stellen, für die es keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt. Zwar konnte Zuwanderung das Problem in den vergangenen Jahren abschwächen – die Grundproblematik aber bleibt: Fehlen den Unternehmen dauerhaft qualifizierte Arbeitskräfte, leiden der Unternehmenserfolg und am Ende auch die Volkswirtschaft. Was also tun? Das Zauberwort heißt Qualifizierung. Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, qualifizierten die von ihnen benötigten Fachkräfte kurzerhand selbst. Und auch Arbeitnehmende fordern heute selbstbewusst Weiterbildungen und berufsbegleitende Studien ein. Doch Qualifizierung allein reicht nicht. Denn stimmen die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz nicht, ist die Gefahr groß, dass die frisch qualifizierten Fachkräfte schnell von anderen Unternehmen abgeworben werden. Die Mitarbeitenden wissen heutzutage nämlich um ihren Wert und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und fordern selbstbewusst Benefits wie betriebliche Gesundheitsmaßnahmen und flexibles Arbeiten – zum Beispiel Workation, die Arbeit am Urlaubsort. Für so manchen Unternehmer der alten Schule ist es aber schwer, den Zeitgeist der „Future Work“ zu erfassen und den Wandel zu vollziehen. Gelingt das nicht, steht nichts weniger auf dem Spiel als die Zukunft.

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